Nach Beendigung meines Studiums arbeitete ich als Sozialpädagogin an einer Kreuzberger Gesamtschule, initiierte eine Reihe von Projekten mit Schülern- und Schülerinnen, die erfolgreich verliefen und aufzeigten, wie viel Ressourcen in den Jugendlichen steckten. Die Erkenntnis, dass die schulsozialpädagogische Qualität erfolgreicher Projektarbeit stets nachranging gegenüber der Schulpädagogik betrachtet wurde, führte schließlich zu der Idee, etwas „ eigenes“ zu starten ,ein Konzept zu entwickeln, um Schule zu verändern. Und Jens und ich haben uns wunderbar in unseren Ideen, sowie auch in unserer Kritik inspiriert und ergänzt. Inzwischen war ich als Lehrbeauftragte an der ASH tätig, so dass wir auch gemeinsam Seminare zum Thema „Bildung“ mit Studentinnen durchführen konnten. Einige Student*innen wurden später zu Multiplikator*innen in der innerschulischen und außerschulischen Bildungspraxis.

Wege in die Schulreform