Nach Beendigung meines Studiums arbeitete ich als Sozialpädagogin an einer Kreuzberger Gesamtschule, initiierte eine Reihe von Projekten mit Schülern- und Schülerinnen, die erfolgreich verliefen und aufzeigten, wie viel Ressourcen in den Jugendlichen steckten. Die Erkenntnis, dass die schulsozialpädagogische Qualität erfolgreicher

Ich habe sehr darunter gelitten, was ich während meiner Schulzeit erlebt habe: langweiliger Unterricht, strenge Lehrerinnen, die sehr viel Macht ausübten. Ich hatte eine Lehrerin, die hat Physik, Chemie und Mathe gelehrt und wir beide standen auf „Kriegsfuß“ und ich

In unserer gemeinsamen Kritik am defizitären Bildungssystem „haben wir uns gefunden“, die kritische Haltung und Unzufriedenheit mit dem bestehenden Schulsystem, die aus unseren unterschiedlichen Bildungserfahrungen resultierte und dazu führte, uns intensiv mit alternativen Bildungsformen resp. Konzepten, sowohl im Inland als

„Sie (die Schüler und Schülerinnen) hatten sich im Rahmen einer Projektwoche, je nach ihren individuellen Interessen und Motiven, in Zweiergruppen zusammengefunden, ihre Fragen an Praktiker*innen in sozialen Einrichtungen formuliert, Termine vereinbart, und sind dann raus in ihren Stadtteil und haben

1983 begaben uns auf eine Vorbereitungsreise nach New York, wo wir zahlreiche alternative Bildungseinrichtungen aufsuchten, die Bildungskonzepte bereits erfolgreich realisierten. Wir lernten viele interessante, sehr erfolgreiche neue Bildungsansätze kennen, führten viele Gespräche mit Praktiker*innen sowie mit an der Projektentwicklung beteiligten

Ein Teil der Gruppe hatte sich für das Kennenlernen der „City-as-School“ entschieden und nutzten die Zeit für intensive Recherchen, besuchten Praxislernorte in New York, sprachen mit Praktiker*innen, Mentor*innen, mit den Jugendlichen usw. Auch sie waren beeindruckt und berührt, wie selbstbewusst,

„Also Schule funktioniert, da beißen Sie bei mir auf Granit. Sie können was für Jugendliche machen, die gescheitert sind. Da würde ich ihnen auch grünes Licht geben.“ […] „ Dieses Signal griffen wir auf! neue wege

Aufgrund dieser Gespräche, Erfahrungen, Beobachtungen erarbeiteten wir eine Bildungskonzeption zur Gründung einer Modellversuchsschule “Die Stadt-als-Schule Berlin“, diskutierten diese Entwürfe mit der Initiativgruppe, Expert*innen aus dem Bildungsbereich, mit Bildungspolitikern usw. sowie mit der damaligen Schulsenatorin Hanna Renate Laurin, die allerdings keinen

Bei der Realisierung eines neuartigen Konzeptes braucht es unbedingt begeisterungsfähige Menschen, einzelne Personen, die von dem Konzept überzeugt sind, die die Sache mittragen, es zu ihrem persönlichen Anliegen machen, die verstehen, was man erreichen will. Die sagen, „Ich unterstütze das,

Eine gute Zusammenarbeit der Pädagog*innen untereinander, eine enge Beziehung zwischen den Jugendlichen und den Pädagog*innen, ein gesundes Klassenklima und Austausch untereinander. Miteinbezogen werden in den eigenen Bildungsweg. Darin sahen wir den Schlüssel zum Erfolg und daraus sind später im Prinzip